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Warum eine Stiftung zur Förderung des Olympia-Nachwuchses in
Baden-Württemberg?


Die Stiftung OlympiaNachwuchs ist ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept Leitungssport in Baden-Württemberg. Sie ermöglicht eine individuelle Förderung und ergänzt so die bereits bestehenden leistungssportlichen Strukturen. Im Verbund mit den vier Olympiastützpunkten, den Eliteschulen des Sports und den Partneruniversitäten sorgt sie für die bestmögliche Unterstützung der Athletinnen und Athleten. 
Durch die Stiftung wird der Sportstandort Baden-Württemberg nachhaltig gestärkt.




Förderkonzept

Die Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg wurde im Jahr 2000 gegründet, um junge Talente bei der Verwirklichung ihrer sportlichen und schulischen bzw. beruflichen Ziele zu unterstützen. Eine duale Karriereplanung ist unbedingt notwendig, um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleiben zu können. Nur derjenige Athlet kann sich voll auf seinen Sport konzentrieren, dessen Umfeld stimmig ist und der sich keine Sorgen um seine berufliche Zukunft machen muss.  Die Stiftung OlympiaNachwuchs versucht mit ihrer Förderung einen Teil des Drucks abzufangen, dem die Athleten ausgesetzt sind.

In aktiver Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Baden-Württemberg und den Olympiastützpunkten werden Athletinnen und Athleten zur Förderung ausgewählt, die bereits zur internationalen Spitze und aufgrund ihrer herausragenden Leistungen zum engen Kreis der Olympiakandidaten gehören.

Zudem stellt die Stiftung Gelder für Sportlerinnen und Sportler bereit, die den internationalen Durchbruch noch nicht ganz geschafft haben, jedoch bereits mit starken Leistungen aufwarten konnten. Sie werden in den Perspektivkader der Stiftung aufgenommen.




Förderkriterien

Gefördert werden Sportlerinnen und Sportler, die die folgenden  Voraussetzungen erfüllen und nicht älter als 30 Jahre sind.

        Förderkategorie 1

        Medaillengewinner/innen in Einzel- und Mannschaftswettbewerben bei
        Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

        Förderkategorie 2

        Finalisten/innen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften
        oder Weltranglistenplatz 1-10

        Förderkategorie 3

        Teilnehmer/innen bei Olympischen Spielen, Welt- und  Europameisterschaften
        oder Weltrangliste ab Platz 11

        Förderkategorie 4

        Kandidaten für die Teilnahme bei Welt- und Europameisterschaften bei den
        Aktiven.

        Voraussetzung ist die Konstanz der Leistung und erkennbare
        Aufwärtsentwicklung.




geförderte Sportarten

Im Förderjahr 2006 werden folgende Sportarten unterstützt:


Behinderten-
Sport
Biathlon
Bogen-
schießen
Boxen
Fechten
Hockey
Radsport
Schwimmen
Judo
Kanu
Leicht-
athletik
Nordische
Komination
Rhythmische
Sportgymnastik
Ringen
Rudern
Schießen
Segeln
Surfen
Taekwondo
Trampolin